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Neues Anlagegut erfassen

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So erfassen Sie ein Anlagegut:

  1. Klicken Sie in der Seitenleiste auf Buchhaltung > Anlagegüter.

  2. Klicken Sie in der Toolbar auf Neu.
    Es öffnet sich ein Dialog mit mehreren Seiten, die im Folgenden einzeln beschrieben werden.

  3. Geben Sie die erforderlichen Daten ein.

  4. Speichern Sie mit OK.

Durch das Erfassen eines Anlageguts werden noch nicht seine Abschreibungsbuchungen vorgenommen. Diese müssen Sie in einem weiteren Schritt erzeugen.

Wenn Sie ein Anlagegut mit Vorsteuerabzug erfassen möchten und in dem Anlagenkonto kein Steuersatz hinterlegt ist, sollten Sie das Anlagegut über ein Wareneingangskonto erfassen. Weitere Informationen dazu finden Sie im ProSaldo Wiki.

Stammdaten

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  1. Geben Sie eine kurze Bezeichnung für das Anlagegut ein.
    Diese Bezeichnung erscheint auch in den Buchungstexten.

  2. Geben Sie das Anlagen-Konto ein.
    Über das Anlagenkonto wird auch die Vorsteuerberechnung der Zugangsbuchung gesteuert. D. h., wenn im Anlagenkonto ein Vorsteuersatz hinterlegt ist, wird die Zugangsbuchung automatisch mit Vorsteuerabzug gebucht.

  3. Um die automatische Steuerberechnung zu unterdrücken, aktivieren Sie die Option Zugang steuerfrei.

  4. Geben Sie das AfA-Konto ein, auf das die Abschreibungen bzw. Zuschreibungen gebucht werden sollen.

  5. Nehmen Sie bei Bedarf die folgenden Einstellungen vor:

    1. Deaktivieren Sie die Checkbox Automatisch vergeben rechts neben dem Eingabefeld Inventar-Nr, um die Inventarnummer manuell einzugeben.
      Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Inventarnummer automatisch vom Programm vergeben.

    2. Geben Sie zur eigenen Information Standort, Serien-Nr. oder Zusatzangaben ein.

    3. Wählen Sie eine Kostenstelle aus, auf welche die Abschreibungen oder Zuschreibungen gebucht werden sollen.

Zugang

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  1. Geben Sie das Datum der Anschaffung ein.

  2. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, geben Sie im Feld Kosten netto (AH) für die Anschaffungs- und Herstellungskosten immer den Nettobetrag ein, andernfalls den Bruttobetrag.

  3. Geben Sie die voraussichtliche Nutzungsdauer in Monaten ein.
    Weitere Information dazu finden Sie unter Absetzung für Abnutzung (AfA).

  4. Geben Sie den Erinnerungswert ein.
    Üblicherweise wird nur auf einen Erinnerungswert von 1 EUR abgeschrieben, da sonst ältere, aber noch in Nutzung befindliche Wirtschaftsgüter, welche schon voll abgeschrieben sind, nicht mehr in der Bilanz auftauchen würden.

  5. Geben Sie ggf. das Verrechnungskonto für die Zugangsbuchung ein (z. B. Bank).
    Wenn sowohl das Verrechnungskonto als auch das Anlagenkonto (auf der Registerkarte Stammdaten) angegeben sind, wird beim Speichern des Anlageguts automatisch eine Zugangsbuchung für das Anlagegut erzeugt.

    Es muss nicht zwingend ein Verrechnungskonto angegeben werden, Sie können das Feld auch leer lassen. In diesem Fall wird aber keine Zugangsbuchung in der Buchhaltung erzeugt.

  6. Geben Sie unter AfA-Beginn-Datum den Beginn der tatsächlichen Nutzung des Anlagegutes ein, sofern dieser nicht mit dem Anschaffungsdatum übereinstimmt.

  7. Wählen Sie unter AfA-Methode eine der folgenden Abschreibungsoptionen:

    • Keine: Es erfolgt keinerlei automatische Abschreibung.

    • Linear: Die Abschreibung erfolgt mit einem gleichbleibenden Prozentsatz ausgehend vom Anfangsbuchwert.

    • Degressiv: Die Abschreibung erfolgt mit einem gleichbleibenden Prozentsatz ausgehend vom jeweiligen Restbuchwert. Diesen AfA-Satz müssen Sie zusätzlich angeben. Außerdem können Sie die Checkbox Wechsel Degressiv -> Linear aktivieren, damit MonKey Office automatisch zum optimalen Zeitpunkt auf die lineare Abschreibung wechselt.

      In Deutschland dürfen nur noch vor dem 01.01.2011 angeschaffte Wirtschaftsgüter degressiv Abgeschrieben werden.
      In Österreich ist die degressive Abschreibung nicht erlaubt.

    • GWG: Die Abschreibung als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) erfolgt komplett im Jahr der Anschaffung.

    • GWG-Sammelposten: Die Abschreibung als GWG-Sammelposten erfolgt ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils 1/5.

  8. Aktivieren Sie ggf. die Checkbox AfA-Beträge ganzzahlig runden, um die berechneten jährlichen Abschreibungen auf ganze Zahlen zu runden.
    Der entstehende Differenzbetrag wird dann bei der letzten Abschreibung berücksichtigt.

  9. Aktivieren Sie die Checkbox Historisch, wenn es sich um eine Übernahme der Anlagegüter aus einer bestehenden Buchhaltung handelt.
    Zum Beispiel, wenn Sie von einem anderen Programm auf MonKey Office umgestiegen sind und die Anlagegüter von dort übernehmen.

    Für historische Anlagegüter werden keine Zugangsbuchungen in der Buchhaltung erzeugt.

  10. Wenn Sie eine Sonder-Afa ansetzen möchten, geben Sie die Anzahl der Jahre des Begünstigungszeitraums ein.

    In Deutschland beträgt der Begünstigungszeitraum immer 5 Jahre ab Anschaffung des Anlageguts.

    Diese Eingabe wirkt sich auf den Betrag der normalen Afa aus. Im Begünstigungszeitraum wird die ursprüngliche Bemessungsgrundlage ohne Berücksichtigung der Sonder-Afa angesetzt, nach dem Begünstigungszeitraum wird der Afa-Betrag auf Grundlage des Restbuchwerts neu berechnet.

Bewegungen

Hier können Sie den Abschreibungsverlauf noch einmal kontrollieren.
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