Dokumentation

Die Anschaffung von Anlagegütern

Wenn Sie Anlagegüter erwerben, so werden diese mit ihren Anschaffungskosten und allen Anschaffungsnebenkosten auf dem Anlagenkonto erfasst.

Anschaffungsnebenkosten sind insbesondere Kosten wie Makler- und Gutachtergebühren, Kosten für Verpackung, Fracht und Transport, Versicherungskosten, Zölle und Verbrauchssteuern oder Montagekosten. Die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer gehört nicht zu den Anschaffungskosten, es sei denn, Ihr Unternehmen ist generell von der Umsatzsteuer befreit. Sie wird auch bei der Anschaffung von Anlagegütern als Vorsteuer geltend gemacht. Minderungen des Kaufpreises, egal in welcher Form, sind von den Anschaffungskosten abzuziehen.

Beispiel:

Sie kaufen beim Autohaus Müller für Ihre Firma einen Pkw zum Nettopreis von 20.000 EUR. Außerdem fallen noch Überführungskosten in Höhe von 400 EUR netto an. Der Bruttobetrag der Rechnung lautet auf 24.276 EUR.

Die Buchung lautet wie folgt:
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Die Umsatzsteuer in Höhe von 3.876,00 EUR wird automatisch als Vorsteuer verbucht, da das Konto PKW mit Umsatzsteuerautomatik eingerichtet ist. Anstelle des Kreditorenkontos kann z. B. auch das Bankkonto oder ein anderes Verrechnungskonto angegeben werden.

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