Dokumentation

T-Konto

In der heutigen Buchführung hat sich als Kontoform das sogenannte T-Konto durchgesetzt. Dieses Konto besteht aus zwei Seiten, auf denen die laufenden Wertänderungen erfasst werden. Die linke Seite ist immer die Sollseite (Soll), die rechte Seite ist immer die Habenseite (Haben). Diese Bezeichnungen sind historisch aus dem Abrechnungsverkehr mit Schuldnern und Gläubigern entstanden. Soll und Haben sind heutzutage reine Seitenbezeichnungen eines Kontos und stehen in keinem direkten Zusammenhang mehr mit Schulden oder Guthaben.
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Ein Konto wird immer durch seinen Saldo abgeschlossen. Der Saldo ist der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Seiten eines Kontos, Saldieren bedeutet also das Ermitteln des Unterschieds zwischen Soll- und Haben-Seite. Den senkrechten Trennstrich zwischen den Kontenseiten kann man sich dabei als Minuszeichen vorstellen. Der Saldo wird immer nach der größeren Seite bezeichnet und zum Ausgleich des Kontos auf der jeweils anderen Seite eingesetzt. In dem Beispiel oben entsteht ein Soll-Saldo von 500 EUR, welcher zum Kontenausgleich auf der Haben-Seite eingesetzt wird.

Nach dem Saldieren eines Kontos sind Soll- und Haben-Seite immer ausgeglichen, also gleich groß.

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