Dokumentation

Voraussetzungen für die Abschreibung

  • Abschreibungen sind erst von dem Zeitpunkt an möglich, zu dem das Anlagegut angeschafft oder hergestellt wurde.

  • Eine Anschaffung liegt vor, wenn das wirtschaftliche Eigentum (also z. B. die Nutzung, mit der Nutzung verbundene Lasten oder die Gefahr des Untergangs) an den Käufer übergeht.

    Für den Abschreibungsbeginn ist das Datum der Bestellung oder Rechnungslegung damit nicht relevant.

  • Als hergestellt gilt ein Anlagegut dann, wenn es seinem Verwendungszweck entsprechend genutzt werden kann.

  • Abschreibungsberechtigt ist derjenige, der die Kosten der Herstellung bzw. Anschaffung getragen hat, also der wirtschaftliche Eigentümer.
    Kaufvertragliche Eigentumsvorbehalte oder Sicherungsübereignungen an Banken sind in der Regel bedeutungslos. Daraus ergibt sich auch, dass bei Leasingobjekten eine Abschreibung für den Leasingnehmer normalerweise nicht in Betracht kommt, da er ja kein wirtschaftliches Eigentum erwirbt. Dafür kann er die Leasingraten sowie eventuell geleistete Sonderzahlungen direkt als Betriebsausgaben berücksichtigen.

Nächstes Thema: